Archiv: „Wie es weitergeht…“ aus GZ 158

So ist es denn jetzt soweit, die letzte Ausgabe der Gazzetta d‘Ultrà. Kommt für die Beteiligten natürlich weniger überraschend als für die meisten Leser, aber ab nächster Saison gibt aus den Reihen der dann ehemaligen Gazzetta zwei Hefte. Schisma, Schisma! :-)
In den letzten Wochen gab es schon ein paar Treffen um die Möglichkeiten, Erwartungen, Motivationen etc. auszuloten, erste Aufgaben zu verteilen, Leute zu Jobs zu verdonnern.
Das Leben unserer Gruppe, die Ideen und Träume, das Generve und auch die Querelen, also alles was uns lebendig macht, soll wieder stärker im Heft abgebildet werden. Hehrer Ansatz, hoffen wir mal, dass wir unseren Ansprüchen gerecht werden können.
Die Namenssuche gestaltet sich ähnlich schwierig wie beim anderen Baby. Alle Abwandlungen des Begriffes „Zeitung“ verbieten sich von selbst, nicht zu ultrig solls sein. Lokalkolorit und Viertelbezug ist super, kann aber furchtbar bemüht wirken, womit wir
wieder bei ultrig wären.
Einige Vorschläge sorgten zwar in der Runde für Grinsen, sind dann aber doch nicht unbedingt für die Öffenlichkeit geeignet. „Kauft die neue „Faustregen“!“, „Habt ihr schon die neue „URÀLT“? Kaufen, kaufen, kaufen!“… Ne, das ist alles noch nix.
Ich kann jetzt dutzende angesagte Bonmots aus Karriereratgebern zum Besten geben à la „In jeder Niederlage liegt eine Chance“, Schlingensiefs “Scheitern als Chance” oder einfach den auch fragwürdigen Bakunin mit „Die Lust der Zerstörung ist zugleich eine schaffende Lust!“ zitieren. Oder ich sag einfach: Lasst euch überraschen! Freut euch drauf, freut euch auf unser neues Heft, freut über die beiden neuen Sterne am braun-weißen Fanzinefirmament.


1 Antwort auf „Archiv: „Wie es weitergeht…“ aus GZ 158“


  1. 1 DerSven 08. Mai 2011 um 21:07 Uhr

    Ultrig? Ist Ultra Sankt Pauli keine Ultra Gruppe?

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