Archiv: „Anquatschversuche durch den Verfassungsschutz“ aus GZ 132

Antirepressiva USP informiert in Gazzetta 132 über die diversen Anquatschversuche bei unseren Mitgliedern durch den Verfassungsschutz und gibt klare Verhaltenstipps. Niemand muss mit so etwas alleine fertig werden.

Kennt ihr das, wenn ihr nicht wisst, wie ihr ein Gespräch anfangen wollt? Oder einen Artikel, wie in meinem Fall?
Dieses Problem haben die netten Herren vom Verfassungsschutz nicht!
Denn sie sind darauf trainiert, Gespräche mit Personen zu suchen und ihnen Informationen zu entlocken.
So auch bei vier unserer Mitglieder innerhalb der letzten 1,5 Jahre. Die Vorgehensweise ist stets die selbe. Entweder auf der Straße oder per Telefon versuchen die Beamten Kontakt aufzunehmen. Sie kommen dabei nicht einmal aggressiv rüber, sondern sprechen Dich mit dem Vornamen an und bitten um ein Gespräch. Im Fall unserer Leute ging es dabei um „Gewalt zwischen Links und Rechts“, also nichts zu Spezielles, um die Leute nicht skeptisch zu machen.
Das ist der Moment für Dich zu Handeln.
Auch hier ist klar: keine Aussage! Jedes Stück Information ist eines zu viel, denn wenn die Eines können, ist es Infos sammeln und sie zu einem größeren Bild zusammen setzen.

Zum Glück haben bisher alle unsere Leute gut reagiert:

  • sind keinen Kontakt eingegangen
  • haben sich teilweise sogar noch die Ausweise zeigen lassen und die Namen notiert
  • haben ein Gedächtnisprotokoll angefertigt
  • und danach uns kontaktiert
  • Das Gleiche erwarten wir auch von Euch, sollte der Fall eines Anquatschversuches eintreten!

    Sollten sie Euch bei einem gescheiterten Versuch noch mit irgendwelchen Bemerkungen aus der Reserve locken wollen, einfach nicht drauf eingehen, das ist ihr Job.

    Bisher haben wir uns immer gefragt, wann uns der Verfassungsschutz mal ins Fadenkreuz nimmt, jetzt ist es so weit. Dass es bei den Versuchen um USP geht, war uns spätestens nach dem dritten Vorfall in Hamburg klar, das kann einfach kein Zufall sein. Bisher haben sie sich immer Leute ausgesucht, von denen wir wissen, die schon einige Zeit dabei sind, haben sich anscheinend schon einige Zeit mit ihnen beschäftigt, woher sonst haben sie Vornamen und/oder Telefonnummer?
    Anquatschversuche sind in der Linken nichts Neues. Seit Jahrzehnten arbeitet der VS mit dieser Methode, um Informationen zu gewinnen, oder sogar Leute anzuwerben, damit sie gegen Geld Infos über eine Gruppe, oder eine Aktion heraus finden und weiter geben.

    Wir wollen Euch mit diesem Artikel keine Panik machen, sondern aufklären. Denn Öffentlichkeit mag der VS gar nicht. Wir wollen Euch einen Informationsvorsprung geben, damit ihr Euch darauf einstellen könnt, dass soetwas auch Euch passieren könnte.
    In diesem Falle gilt, ruhig bleiben und befolgen, was wir Euch weiter oben geraten haben.
    Sie können Euch zu keiner Aussage zwingen und es entstehen Euch keine Nachteile, wenn ihr deren Gesprächsangebot ablehnt.

    Wir lassen uns nicht einschüchtern – keine Aussage beim VS!
    Antirepressiva – USP

    antirepressiva@ultra-stpauli.de


    1 Antwort auf „Archiv: „Anquatschversuche durch den Verfassungsschutz“ aus GZ 132“


    1. 1 SÜDKURVE 17. Dezember 2009 um 16:25 Uhr

      SIE SCHÜCHTERN UNS NICHT EIN – SIE MACHEN UNS WÜTEND!

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